Atemtherapie und Atemübungen
Atemtherapie: Wann zahlt die Krankenkasse?
Wir leben in stressigen Zeiten und viele Menschen haben manchmal nicht einmal mehr die Zeit richtig "Luft zu schnappen". Dabei ist der Atem der Spiegel der Seele - und aus diesem Grund sind auch die Atmung und die seelisch-geistige Verfassung des Menschen unmittelbar miteinander verbunden. So kann falsches Atmen die Sauerstoffzufuhr im Körper negativ beeinflussen und somit das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des betroffenen Personen nachhaltig stören.
Fehlhaltungen, seelische Probleme, Stress - atmen Sie sich frei!
Der Atem reagiert auf alle Einflüsse des Lebens. Wenn ein Mensch sich freut, fließt der Atem freier - beim Laufen schneller, Angst engt den Atem ein und Schreck lässt den Atem stocken. Auch Fehlhaltungen, Stress, Probleme, Muskelverspannungen und Krankheiten beeinträchtigen den natürlichen Atemrhythmus. Hier hilft die Atemtherapie den eigenen Atemfluss wieder richtig in Gang zu bekommen. So profitieren Menschen mit einer gelassenen Atmung von einer verbesserten Durchblutung, einer Anregung des Stoffwechsels und dem Abbau von Verspannungen.
Lippenbremse und Zwerchfellatmung
In der Atemtherapie erhalten Sie auch viele Übungen um Ihre Atmung zu verbessern - wie zum Beispiel die Lippenbremse und die Zwerchfellatmung. Dabei ist das Zwerchfell ein wesentlicher Teil der Atemmuskulatur. Atemtherapien wirken unterstützend bei chronischen Lungenerkrankungen, funktionellen Lungenstörungen, Störungen des Bewegungsapparates und Störungen des herz-/Kreislaufsystems. Die meisten Krankenkassen bezahlen eine Atemtherapie wenn diese von einem Vertragsarzt im Rahmen einer physikalischen Therapie oder Rehabilitation verschrieben wird.
